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Technische Infos

KFZ- Technikermeister Franz Wuthe
gerichtlich beeideter und zertifizierter Sachverständiger

 

Begriffserläuterung

Bergen, Abschleppen, Schleppen, Transportieren

Bergen

Unter Bergung wird das Aufrichten und / oder Herausziehen festsitzender Fahrzeuge verstanden. Die Bergung ist beendet, wenn das Fahrzeug für den Abtransport bereit ist. Arbeiten, die danach anfallen, gehören entweder zum Aufladen, Abtransportieren, Abschleppen oder Schleppen.

Abschleppen

Dem Begriff des Abschleppens liegt der Nothilfegedanke zugrunde. Hierunter ist zu verstehen das Verbringen eines betriebsunfähig gewordenen Fahrzeuges oder einer Fahrzeugkombination von der Fahrbahn oder anderen Stellen, z.B. vom Hof, der Garage oder der Verwahrstelle, zum nächsten geeigneten Bestimmungsort (Werkstatt, Verschrottungsbetrieb, Garage, Verladebahnhof usw.).

Schleppen

Schleppen ist das Fortbewegen eines betriebsfähigen oder eines betriebsunfähigen Fahrzeuges (z.B. über größere Entfernungen). Dies besagt, dass alle nicht druch den Notbehelfsgedanken gerechtfertigten Überführungsfahrten auf eigenen Rädern im Schlepp anderer Fahrzeuge ein Schleppen darstellt.

Schleppen umfasst also alle Vorgänge, die über Abschleppen hinausgehen!

Transportieren

Der Transport von Fahrzeugen mit einem "LKW zur Fahrzeugbeförderung" (Plateauwagen) wird fälschlich oft als Abschleppvorgang bezeichnet. Hier handelt es sich eindeutig um einen Transportvorgang, der anderen gesetzlichen Bestimmungen unterliegt als das Abschleppen und Schleppen.

Leerfahrt

Eine Leerfahrt entsteht, wenn der Kunde nicht am Schadenort auffindbar ist, oder der Auftrag durch den Auftraggeber nicht rechtzeitig storniert wurde und das Einsatzfahrzeug bereits zum Schadenort unterwegs ist.

 

Pannenhilfe, Pannenstreifen, Pannenhilfefahrzeug

Pannenhilfe                                                                                      

Laut StVO § 53  4.    "PANNENHILFE"

Dieses Zeichen weist auf eine Reparaturwerkstätte hin.

Pannenstreifen

Der Pannenstreifen ist kein Teil der Fahrbahn. Befahren des Pannenstreifens ist gesetzlich verboten, ausgenommen sind davon    - Pannendienstfahrzeuge.

Pannenhilfsfahrzeuge

Diese müssen mit einer spezifischer Sondereinrichtung wie Hubbrille und Werkstattausrüstung ausgestattet sein.

Es wurden Mindestanforderung festgelegt: Druckluftbeschaffungsanlage, verschiedene Stromanschlüsse, Starthilfeeinrichtungen, Arbeitsscheinwerfer, Handlampen, hydraulische Wagenheber, Sicherungs- und Absicherungsmaterialien, verschiedene Werkzeuge für Notreparaturen, Unterbringunsmöglichkeiten für gängige Ersatzteile, Betriebsstoffe in Behälter(Benzin, Diesel, Motoröl, Wasser) und diverse Prüfgeräte.

Spezielle "Pannehilfefahrzeuge" die innerhalb eines Umkreises von 100 Kilometer um ihren Standort eingesetzt werden, benötigen kein EU- Kontrollgerät ("Fahrtschreiber").

Die Eintragung als "Pannehilfsfahrzeug" muss in jeden Fall im Zulassungsschein vermerkt sein.

 Auffassungsunterschiede

Es gibt noch keine einheitlichen Richtlinien in den Bundesländern in der  Differenzierung

Spezialkraftwagen - Pannenhilfefahrzeug  sowie für Bergungs- und Abschleppfahrzeuge

Der VBA Österreich versucht einheitliche Richtlinien zu erreichen.

Ihr Franz Wuthe

 

 

Verwendungsbestimmungen für die KFZ-Zulassung

 

KennzifferVerwendungsbestimmung
01 zu keiner besonderen Verwendung bestimmt
10 zur Verwendung im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes bestimmt
19 zur Verwendung für den Werkverkehr bestimmt
20 zur Verwendung für die gewerbsmäßige Beförderung bestimmt
22 zur Verwendung für die gewerbsmäßige Vermietung ohne Beistellung eines Lenkers bestimmt
23 zur Verwendung bei Spediteuren bestimmt
24 zur Beförderung von gefährlichen Gütern bestimmt
25 zur Verwendung im Rahmen des Taxigewerbes bestimmt
26 zur Verwendung von Möbeltransporten bestimmt (§ 106 Abs. 13 KFG 1967)
27 zur Verwendung als Schulfahrzeug gemäß § 112 Abs. 3 KFG 1967 bestimmt
28 zur Verwendung im Rahmen des Schaustellergewerbes bestimmt
29 zur Verwendung für die entgeldliche Personenbeförderung im Rahmen des Ausflugswagen-, Stadtrundfahrten-, Mietwagen- oder Gästewagengewerbes bestimmt
30 zur Verwendung im Bereich des Straßendienstes gemäß § 27 Abs. 1 StVO 1960 bestimmt
31 ausschließlich oder vorwiegend zur Verwendung für Arbeiten des Straßendiesntes auf beleuchteten Straßen bestimmt
32 zur Verwendung im BEreich der Kanalwartung und -revision gemäß § 27 Abs. 5 StVO 1960 bestimmt
33 zur kommunalen Verwendung in einer Gebietskörperschaft oder in einem Gemeindeverband bestimmt
40 zur Verwendung für den Pannenhilfsdienst bestimmt
50 zur Verwendung für Diplomaten bestimmt
51 zur Verwendung für Konsuln bestimmt
60 ausschließlich oder vorwiegend zur Verwendung für den öffentlichen Hilfsdienst bestimmt
61 zur Verwendung im Bereich der Post- und Telegraphenverwaltung bestimmt
62 zur Verwendung für den Rettungsdienst einer Gebietskörperschaft oder für einen in § 23 Abs. 1 Z 1 bis 5 Sanitätergesetz, BGBI. I Nr. 30/2002 namentlich genannten Rettungdienst bestimmt
63 ausschließlich oder vorwiegend für die Feuerwehr bestimmt
64 ausschließlich oder vorwiegend für den privaten Rettungsdienst bestimmt
65 zru Verwendung im Bereich der Österreichischen Bundesbahnen bestimmt
70 zur Verwendung im Bereich der Finanzverwaltung bestimmt
71 zur Verwendung im Bereich der Steuerfahndung bestimmt
72 zur Verwendung im Bereich des öfentlichen Sicherheitsdienstes bestimmt
74 zur Verwendung im Bereich der Bergrettung bestimmt
80 zur Verwendung für Fahrten des Bundespräsidenten bei feierlichen Anlässen bestimmt
81 zur Verwendung für Staatsfunktionäre bestimmt

 

 


 

         

Zertifizierung, Bewertung, Begutachtung

Die "VBA geprüften Fachbetriebe" erhalten als Auszeichnung ein Zertifikat und ein Gütesiegel als Bestätigung für die hohe Qualität ihrer Dienstleistungen als Bergungs- und Abschleppunternehmen sowie im Pannenhilfsdienst.

 

Als Prüfer hat sich das unabhängige Ingenieur- und Sachverständigenbüro Dipl. Ing. (FH) Rudroff Wolfgang zur Verfügung gestellt.

Büro:

A- 8124 Übelbach                                                                                
Fax.: +43 (0) 3125 27 338
Mobil:  +43 (0) 664 422 66 95        
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Als Ingenieurbüro im Fachbereich Maschinenbau führe ich Abnahme – und wiederkehrende Überprüfungen an Arbeitsmitteln durch, gemäß Arbeitsmittelverordnung BGBl.II Nr. 164/2000 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 21/2010.

Folgende Arbeitsmittel sind mindestens einmal im Kalenderjahr, jedoch längstens im Abstand

von 15 Monaten, einer wiederkehrenden Prüfung zu unterziehen:

1. Krane einschließlich Ladekrane auf Fahrzeugen, schienengebundene und nicht

schienengebundene Fahrzeugkrane (Mobilkrane),

2. sonstige kraftbetriebene Arbeitsmittel zum Heben von Lasten, Winden und Zuggeräte,

3. durch mechanische oder elektronische Führungs- bzw. Leitsysteme geführte Regalbediengeräte,

4. Hubtische,zur ausschließlichen Beförderung von Gütern

5. Fahrzeughebebühnen,

6. auf Fahrzeugen aufgebaute Ladebordwände,

7. kraftbetriebene Anpassrampen,

8. Fahrtreppen, Fahrsteige,-entfällt

9. kraftbetriebene Türen und Tore,einschließlich solcher von Fahrzeugen

10. Tore, die sich nach oben öffnen, mit einer Torblattfläche über 10 m²,

11. Materialseilbahnen, auf die das Seilbahngesetz 2003, BGBl. I Nr. 103/2003, aufgrund § 3 Z 2

und 3 SeilbG 2003 keine Anwendung findet,

12. Bagger und Radlader zum Heben von Einzellasten,

13. Lastaufnahmeeinrichtungen und Anschlagmittel für Lasten oder Arbeitskörbe,

14. selbstfahrende Arbeitsmittel, ausgenommen Fahrzeuge, für die eine Prüfpflicht nach dem

Kraftfahrgesetz 1967 (KFG 1967), BGBl. Nr. 267, besteht,

15. Arbeitsmittel zum Heben von ArbeitnehmerInnen oder von Lasten und ArbeitnehmerInnen,

16. Arbeitskörbe,

17. Hubstapler mit hubbewegtem Fahrerplatz,

18. Befahr- und Rettungseinrichtungen,

19. mechanische Leitern,

20. Stetigförderer, ausgenommen Förderbänder und Rollenbahnen unter 5 m Förderlänge,

21. Feuerungsanlagenmit mehr als 30 kW Nennwärmeleistung  für flüssige oder gasförmige Brennstoffe,

22. kraftbetrieben Pressen, Stanzen und Spritzgießmaschinen mit Handbeschickung oder Handentnahme,

23. Bolzensetzgeräte,

24. fahrbare und verfahrbare Hängegerüste,

25. Förderanlagen für Untertagebauarbeiten (zB Schachtbefahrungsanlagen, Schrägaufzüge),

26. mechanische Vortriebsgeräte für Untertagebauarbeiten (zB Fräsen, Aufbruchgeräte),

27. sonstige Geräte und Anlagen für Untertagebauarbeiten, auf denen ArbeitnehmerInnen

transportiert oder von denen aus Arbeiten durchgeführt werden,

28. Verteilermaste.

Die Ergebnisse der Prüfungen sind in einem Prüfbefund festzuhalten.

Vorteile für VBA Österreich Mitglieder:

Einerseits bekommen sie ein Qualitätsüberprüfungszertifikat,  andererseits erfüllen sie mit den durchgeführten Überprüfungen auch die Bestimmungen des Gesetzes,

 (Arbeitsmittelverordnung, MSV, Arbeitsstättenverordnung etc.) und haben Rechtssicherheit.

(Prüfungsorgane AUVA, Arbeitsinspektorat, Gewerbebehörde, Versicherungen im Schadensfall)

Der Prüfer kommt nicht von einem Unternehmen des Mitbewerbes, er ist unhabhängig und objektiv und prüft nach einem erstellten Prüfkatalog.

Klare und eindeutige Richtlinien, die für alle Mitglieder gleich sind.

Des Weiteren ergibt sich ein wirtschaftlicher Vorteil auf Grunde einer großen Pauschal-Beauftragung für die Überprüfung sämtlicher Mitgliederbetriebe.

Ein Eintrag in der VBA Österreich Folder als geprüftes Fachunternehmen dient zur Auflage bei Versicherungen, Assistancen, Behörden, Verbänden, Clubs etc.

Qualitäts- und Standardsigel werden vom VBA Österreich ausgestellt, für die überprüften Arbeitsmittel gibt es eine Prüfplakette und einen Prüfbefund des Ingenieurbüros.

Die Sicherheit der eingesetzten Arbeitsmittel gegenüber unseren Mitarbeitern und Kunden sollte uns der kleine Beitrag wert sein.

Die Kosten und Aufwendungen eines Arbeitsunfalls stehen dazu in keiner Relation!

 

Ihr Dipl. Ing. (FH) Rudroff Wolfgang